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Wie gesund ist das Kurkuma-Gewürz wirklich?


VeraMayer
Beiträge: 154
Moderator
Themenstarter
Hosenscheißer
Beigetreten: vor 1 Monat
  • Gelbwurz, oder Kurkuma (Curcuma longa),
  • ist seit einigen Jahren verstärkt als Gewürz in unseren Landen vertreten. Es gibt kein Curry-Gericht, das ohne den so genannten indischen Safran und seine intensiv gelbe Farbe auskommt. Doch ist Gelbwurz nicht nur für Hobbyköche und Curry-Liebhaber interessant. Das Gewürz hat in den letzten Jahren vor allem die Aufmerksamkeit der medizinischen Forschungen geweckt. Und das nicht ohne Grund! Denn Curcumin ist seit Generationen in der ayurvedischen Medizin nicht nur für seine Wirkung bei Entzündungen bekannt, sondern auch für den heilenden Einfluss auf Volkskrankheiten wie Diabetes, Rheuma, oder Arthrose. Der Pflanzenstoff reduziert die Auswirkungen von oxidativem Stress und Entzündungen, wirkt antimikrobiell, hilft dem Immunsystem und stimuliert den Gallenfluss. Die Forschung ist zuversichtlich viele Volkskrankheiten mithilfe von Gelbwurz unterstützend behandeln zu können oder sogar vorzubeugen.

 

Wirkung von Kurkuma bei Entzündungen

 

Eine Entzündung ist zunächst immer erst mal eine Abwehrreaktion des Körpers. Ausgelöst durch das Eindringen von Bakterien, oder auch einen physikalischen Reiz steigert der Körper Durchblutung und Schmerzempfindlichkeit des Gewebes, um es ruhigzustellen und mehr Immunzellen ins Gewebe zu transportieren. Diese beginnen dann Bakterien, aber auch körpereigenes Gewebe zu zerstören, welches In der Folge wieder stärker aufgebaut werden soll.

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Dieser Vorgang ist unangenehm, aber notwendig. Problematisch wird es erst dann, wenn ein Reiz nicht mehr beseitigt werden kann und die Entzündung chronisch wird. Dann kommt es zu einer permanenten Gewebsschädigung, was zur Entstehung zahlreicher Krankheiten beiträgt. Curcumin könnte speziell zur Bekämpfung dieser Entzündungen eingesetzt werden.Vor allem bei der Schmerzlinderung von Gelenkentzündungen scheint der natürliche Farbstoff Curcumin die Entzündungsherde zu reduzieren. Dazu blockiert Curcumin die Entzündungskaskaden an verschiedenen Stellen und kann dadurch Schwellung, Schmerzen und Bewegungseinschränkung eines entzündeteten Gelenks reduzieren. 

 

Rheuma lindern mit Kurkuma

Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht ist Rheuma keine altersbedingte Krankheit. Sie kann sowohl ältere als auch jüngere Menschen treffen. Außerdem handelt es sich dabei nicht um eine einzige Krankheit, sondern lediglich um einen Überbegriff für eine Vielzahl von Krankheitsbildern. Diese gehen besonders oft mit Gelenk-, Knochen- oder auch Muskelschmerzen einher, können aber auch in ganz anderen Körperteilen Beschwerden verursachen. Die wahrscheinlich häufigste rheumatische Erkrankung ist neben der eher degenerativen Arthrose die rheumatoide Arthritis.

Alle rheumatischen Erkrankungen haben gemein, dass sie auf entzündlichen Prozessen mit Zerstörung körpereigenen Gewebes basieren. Entsprechend richtet sich auch die Therapie meist auf eine Reduktion der Entzündungen und Modulation (Unterstützung) des Immunsystems. Der Pflanzenstoff Curcumin wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, antiviral und antibakteriell und spielt seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle bei Entzündungskrankheiten. Daher ist Kurkuma ein vielversprechender Kandidat für die begleitende Therapie bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

Kurkuma bei erhöhten Cholesterinwerten

Die Zahlen der Patienten mit hohen Cholesterinwerten steigen seit Jahren weltweit an. Im Allgemeinen wird dieser Zustand als Nebeneffekt der Wohlstandsgesellschaften betrachtet. Je höher der Wohlstand einer Gesellschaft ist, desto mehr Menschen leiden unter Übergewicht und Bewegungsmangel und desto höher scheint die Anzahl der Menschen zu sein, die von zu hohem Cholesterin betroffen sind.

Hohe Cholesterinwerte können meist sehr effektiv mit einer Ernährungsumstellung und einem geänderten Lebensstil gesenkt werden. Kurkuma kann dabei grundsätzlich Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sein, leistet aber zugleich einen speziellen Beitrag, wenn es um die Blutfettwerte geht. Es stimuliert nämlich den Gallenfluss, wodurch vermehrt Cholesterin ausgeschieden wird, was dann eine Senkung der Cholesterinwerte im Blut nach sich zieht.

Curcuma für Zähne und Zahnfleisch

Kurkuma wirkt nicht nur bei Entzündungen und Schmerzen, sondern ist auch als Zahnpflege-Produkt sehr begehrt. Denn der Pflanzenstoff Curcumin hat entzündungshemmende Wirkung und fördert die Wundheilung – auch bei Zahnfleisch-Problemen. Außerdem kann er auch direkt antibakteriell wirken und dadurch Mikroorganismen bekämpfen, die Parodontitis, oder Karies auslösen.

Die Pflanze kann aber noch viel mehr. Die ostasiatische Heilknolle soll auch für weißere Zähne sorgen und den lästigen Plaque bekämpfen können. Durch eine verbesserte Mundgesundheit werden dann wiederum anderen Organsysteme positiv beeinflusst

Fazit

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Kurkuma und Curcumin können einen großen Beitrag zur Gesundheit leisten. Ob man nun hochdosiertes Curcumin in Kapselform gezielt zur therapeutischen Anwendung einnimmt, oder einfach versucht, Kurkumapulver öfter in der Küche zu verwenden: Der Nutzen für die Gesundheit ist vielfältig.

Immer mehr medizinische Studien legen nahe, dass speziell Curcumin eine sinnvolle Ergänzung in der Therapie von Entzündungen, rheumatischen Erkrankungen, Arthrose, Alzheimer, oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein könnte. Zukünftige Forschungsarbeiten werden helfen, den Nutzen der Kurkuma für die Gesundheit weiter zu entschlüsseln.

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